Vertriebskanäle der Schweizer Hotellerie

post by : phoebe.cueni



Die Hotels in der Schweiz verfügen über mehrere Buchungskanäle, deren Nutzung in den letzten Jahren gestiegen respektive gesunken sind. Sie können direkt und indirekt sein.

Unter den direkten Buchungskanälen versteht man Buchungen, die per Telefon, E-Mail, über die Buchungssysteme der eigenen Webseite oder der direkte Eingang im Hotel, getätigt werden, sie sind in den letzten Jahren gesunken. Nebst den direkten Buchungskanäle verfügen die Hotels auch traditionelle und elektronischen Vertriebspartner. Zu den traditionellen zählen die Reisebüros, sowie die Touroperators. Sie werden seit rund 15 Jahren immer weniger genutzt. So ist der Marktanteil dieser traditionellen Vertriebspartner heute noch 2.5%, wo er  vor 12 Jahren noch bei 6.5% gelegen hat. Bei den elektronischen Partnern spricht man von OTA's (Online Travel Agency), also Buchungsplattformen wie beispielsweise booking.com, Expedia und HRS. Sie gewannen in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung. 44% der Hotels, die die Umfrage vom Institut für Tourismus der HES-SO beantwortet haben sagen, dass sie über 30% aller Buchungen über OTA erhalten. Dies lässt darauf schliessen, dass die OTAs aufgrund deren steigendenden Marktanteile für Hotels immer wichtiger werden.

Wie sich in der Umfrage ergeben hat, fühlen sich 46% dieser befragten 231 Hotels von den OTAs unter Druck gesetzt, Geschäftsbedinungen anzunehmen, die sie sonst nicht freiwillig anbieten würden. Zu solchen Geschäftsbedingungen gehören Stornierungen oder Sonderrabatte, aber auch die Annahme von "last minute" Stornierungen. Des weiteren ist über ein Drittel der Meinung, dass es im Falle eines Streits mit einer OTA zu keiner fairen und effektiven Lösung für die Meinungsverschiedenheit geben wird.

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Book on Google

post by : Bartels Stephanie



Google hat angekündigt seine Angebote für Hotel Werbung und Hotel Buchungen zu verbessern.

Google hat „Hotel Finder Site“ aufgegeben, um direkt auf Google search und Google maps Hotels anzubieten. Bis jetzt haben sie auf Google Hotel Finder und durch Google Hotel Ads dasselbe angeboten.

Wie funktioniert es?

Wenn man bei Google maps ein Hotel sucht würden die Buchungspreise gleich sichtbar sein, man käme dann auf die travel.google.com Seite und würde über Google Wallet bezahlen. Google umgeht so zu sagen die OTAs. Nach der Buchung werden die Informationen an das Hotel weitergegeben, ab diesem Punkt ist das Hotel zuständig. Es wird dem Konsumenten die Buchung bestätigen und allfällige Änderungen vornehmen.

Mit diesem Zug wird Google online Bookings stark beeinflussen.

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