Visperterminen und die Marke "Heida"

post by : martina.vanzwiet



Der Genusstourismus ist weltweit auf dem Vormarsch, was Weinregionen überall ein hochinteressantes neues Fenster öffnet. Gerade Regionen wie dem Wallis, die bisher vor allem im Winter eine höhere Frequentierung durch Schneesporttouristen genossen können durch Instrumentalisierung dieses Trends ein neues Kundensegment von kauffreudigen, unterhaltungsaffinen und genussorientierten Menschen diverser Hintergründe, Altersklassen und Milieus erschließen.

 

 Ein Paradebeispiel hierfür ist das Dorf Visperterminen, das sich die verbreitete Beliebtheit seiner typischen Heida-Rebsorte so zu eigen gemacht hat, dass es nun lokal, in den Medien wie auch auf den Wein-Etiketten der weltweit zirkulierenden Flaschen des edlen Tropfen als das „Heidadorf“ bekannt ist.

Die Vinzer von Visperterminen belassen es jedoch nicht beim Verkauf und der Degustation ihres flüssigen Stolzes – sie bieten auch diverse touristische Produkte rund um die Faszination Heida an und generieren somit eine beachtliche Zunahme an touristischem Interesse an der Region.

 

Die Region Visperterminen trifft nicht zuletzt den touristischen Nagel auf den Kopf, weil sie dem Publikum durch die lange Weinbautradition die Authentizität liefern kann, die gerade bei Kultur- und Gastrotouristen zu den Kernkriterien gehört. Die aufgeschlossene, energetische Art, die den Wallisern typischerweise zuzuschreiben ist, unterstützt den Erfolg von Pairing-Degustationen, Weinwanderungen und dem alljährich ausverkauften „Wii-Grill-Fäscht“ noch zusätzlich.

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