Entwicklung der Luxushotellerie in der Schweiz

post by : sibylle.guldiman



Die Geschichte des Schweizer Tourismus

Beim Versuch der Zusammenfassung dieses Themas ist folgendes zu sagen: die Entdeckung der Schweiz als Tourismusdestination begann in der Mitte des 19. Jahrhunderts mit der «Grand Tour» für junge Adelsherren und der Pauschalreise durch Europa für englische Touristen mit dem Reiseführer Thomas Cook. Von da an zog es mehr und mehr Touristen in die Schweiz für Bergsport. Die Schweiz bemerkte diesen Anwuchs und begann, Werbung zu machen und Hotels und Kurorte zu erbauen. Schliesslich wurden die Passübergänge verbessert, die erste Zahnradbahn im Jahre 1871 eröffnet und 1882 der Gotthardeisenbahntunnel erbaut, um das Reisen noch einfacher zu gestalten. Für die anspruchsvollen, wohlhabenden und meist englischen Touristen wurden Luxushotels erbaut, um den Gästen viel Komfort und ein unvergessliches Erlebnis zu bieten.  

Im 20. Jahrhundert setzten mehrere wirtschaftliche Krisen, wie die beiden Weltkriege, Inflationen und Lohnsenkungen dem Tourismus in der Schweiz zu, doch diese konnten diesem aber niemals den gar aus machen. Der Wintertourismus in der Schweiz war bei den Touristen und Einheimischen derart beliebt, dass trotz einiger Rückgängiger Phasen mehr Aufschwungs-Phasen dafür sorgten, dass der Tourismus in der Schweiz überleben konnte. Durch die Aufrüstung von Bergbahnen, Skipisten und Liftanlagen konnte auch im Sommer die Schweiz als Feriendestination besucht werden. 

Im 21. Jahrhundert setzt die zahlreiche und günstigere Auslandskonkurrenz dem Schweizer Tourismus schwer zu, weswegen vermehrt Touristen aus dem asiatischen Kontinent angeworben werden und Angebote auf deren Ansprüche erstellt werden. Der starke Franken bewegt die Schweizer Bevölkerung dazu, vermehrt Ferien im erschwinglichen Ausland zu machen, wohingegen das Ausland sich die Ferien in der teureren Schweiz nicht mehr leisten konnte. Durch den Klimawandel kommen zusätzliche Probleme besonders auf den Wintertourismus der Schweiz zu.

 

Die Schweizer Hotellerie heute

Seit vielen Jahrzehnten hat die Schweizer Hotellerie stark an Bedeutung gewonnen und bis heute hat diese steigende Bedeutung noch nicht ihren Sättigungspunkt erreicht.

Die Folgende Graphik veranschaulicht dieses Phänomen, im Jahre 2018 erfasste die Schweiz 4765 Hotels mit einem Schnitt von 58,9 verfügbare Betten pro Betrieb. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in einem Hotel liegt bei 2 Nächten. Über 38,8 Millionen Franken wurden letztes Jahr durch Logiernächte in der Hotellerie generiert.  Als Leitbranche des Tourismus stellt die Beherbergung mit 4,2 Milliarden Franken (bzw. 23 %) den zweitgrössten Anteil an der touristischen Bruttowertschöpfung dar (nach dem Sektor «Transport»). Die 3 Gemeinden, die am meisten Geld generieren sind Zürich (mit 3,4 Mio. CHF pro Jahr), Genf (mit 2,2 Mio. CHF Pro Jahr) und Zermatt mit (1,4 Mio. CHF. Pro Jahr).

Laut einer Statistik, welche die meistbezahlten Logiernächte innerhalb der Schweiz auflistet, liegt Genf in den Jahren 2015 und 2014 auf erster Stelle. (leider war es uns nicht möglich eine aktuelle Statistik zu finden). Im September 2018 wurde ein Artikel veröffentlicht, in dem steht, dass die teuerste Hotelsuite der Welt sich in Genf im Hotel President Wilson befindet. Eine Nacht kostet CHF 75000.-. Die Suite beinhaltet 12 Schlafzimmer, 12 Badezimmer, ein eigenes Fitnesszentrum sowie schusssichere Fenster und Türen.

Die Anzahl Betriebe, Betten und Zimmer sowie der Anteil der Logiernächte wurden auf einer Graphik nach Sternekategorien ausgestellt. Es zeigt uns, dass es im Jahre 2015, 92 5-Sterne Hotelbetriebe in der Schweiz gegeben hat und der Prozentanteil der Logiernächte dafür nur 7% war. Man kann demnach feststellen, dass die meisten Leute in 3- und 4-Sterne Hotels übernachtet haben.

5-Sterne Hotel: Insbesondere die Möblierung und Ausstattung sind luxuriös und bieten höchsten Komfort. Der optische Gesamteindruck ist durchgängig in Form, Farbe und Materialien aufeinander abgestimmt. Die Kriterien eines 5-Sterne Hotels ändern sich von einem Land auf das andere. 

Wer in einem 5-Sterne-Hotel übernachtet, bewegt sich in der Luxusklasse und hat dementsprechend höchste Ansprüche an das Haus. Folgendes ist hier selbstverständlich:

-        Rezeption ist 24 Stunden am Tag mit mehrsprachigen Mitarbeitern besetzt

-        Concierge oder Hotelpage

-        Empfangshalle mit Sitzgelegenheiten und Getränkeservice

-        Personalisierte Begrüssung mit Blumen oder kleinem Geschenk auf dem Zimmer

-        Minibar und 24-Stunden Speisen und Getränke im Roomservice

-        Körperpflegeartikel in Einzelflakons

-        Internet-Endgerät auf dem Zimmer auf Wunsch

-        Safe im Zimmer

-        Bügelservice (innerhalb einer Stunde), Schuhputzservice

-        Abendlicher Turndownservice

-        Mystery-Guesting

-        Valet Parking Service

Die Abgrenzung zur Kategorie 4-Sterne ist wie folgt: 

-        Luxuriöser

-        Perfekte Dienstleistungsqualität

-        Sehr hoher Mitarbeitereinsatz

-        Grosszügigkeit der Zimmer

Das Hotel Burj Al Arab Jumeirah in Dubai wurde im Jahre 1999 eröffnet. Dieses Hotel wurde von ein paar Journalisten als 7-Sterne bewertet, ist aber trotzdem ein 5-Sterne Hotel. Um so hoch bewertet zu werden, muss das Hotel eine hervorragende Qualität anbieten. Ein paar Fakten, die dieses Hotel ausmachen sind: 

-        Instagram-Star, kein Hotel hat so viele Follower wie dieses, da es das meist fotografierte Gebäude der Welt ist. 

-        Das optisch klar dominierende Material des Gebäudes ist Gold.

-        Das Hotel besitzt sein eigenes 13-Meter langes Meerwasseraquarium.

Ein weltberühmtes Schweizer Beispiel wäre das Hotel "The Chedi Andermatt" vom ägyptischen Investor Samih Sawirisi, welches 2017 zum Schweizer Hotel des Jahres gekrönt wurde. Das Luxusresort umfasst heute sechs Hotels, 500 Appartements in 42 verschiedenen Gebäuden, 25 Chalets, Kongressräume sowie eine Schwimmhalle & einen 18 - Loch Golfplatz, erhoffen sie aber keinen Zimmerpreis unter 500 €.

 

 

 

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Der Binnentourismus

post by : lisa.denoreaz



 

Binnentourismus als Nachhaltigkeitslösung

Binnentourismus beschäftigt sich mit der Zielgruppe von Leuten aus dem eigenen Land / der eigenen Region. Dies könnte eine Lösung sein um das so aktuelle Klimaproblem, bei welchem auch der Tourismus ein grosser Mitspieler ist, ein wenig in den Griff zu bekommen. Um dies genauer zu erläutern wird im folgenden Text über verschiedene Argumente darüber debattiert:

PRO

Reisewege

Wenn man innerhalb der Schweiz verreist, gibt es unglaublich viele Verkehrsmittelmöglich-keiten um von einem Punkt A bis zu einem Punkt B zu Fahren. Man braucht nicht unbedingt das Flugzeug zu nehmen, welches wirklich verschmutzend ist.

Je nach Bedarf kann man verreisen. Entweder ist man nah am Geld und kann zum Beispiel den Bus nehmen oder man hat keine Zeit und kann mit dem Flugzeug verreisen.

Stellen sie sich jetzt vor, sie fahren nach London. Sie haben keine andere Wahl als mit dem Flugzeug zu fliegen.

 

Zeitliche Verteilung

Das ist doch ein schönes Gefühl zu reisen! wenn man innerhalb der Schweiz verreist kann man jedes wochenende es machen, nichts ist zu weit Weg

Darüber hinaus, kann man sich in den Ferien Fühlen ohne zu den Malediven zu fliegen. In Kanton Tessin gibt es Palmen, in Genf gibt es Strände, in Bern gibt es blaue Wasser und so weiter.

 

Sensibilisierung

Man will immer weit weg fahren aber man kennt nicht das Land wo man lebt.

Man muss auch bewusst sein, dass wenn wir alle überall verreisen, werden wir diesen schönen Landschaften schaden. Die Touristen die in die Schweiz kommen, haben meistens auch kein Respekt. Wollen Sie das für unsere kleine Schweiz?

 

 

Contra

Geografische Verteilung

Wenn sich alle beispielsweise in den Winterferien in den Skigebieten befinden ist die geografische Verteilung innerhalb des Landes nicht sehr verstreut. Man kann es mit der Streetparade vergleichen, wo sich ca. 2.5 Millionen Menschen auf einmal treffen.

Keine Entdeckung (Kultur)

Bleibt man in den Ferien nur innerhalb der CH, so sieht man auch keine neue Kulturen, Sitten, Moral.

Keinen Geldfluss aus dem Ausland

Wenn die Schweizer nur in der CH Ferien machen würden, dann wären die Hotels schneller ausgebucht, was natürlich zu einer höheren Nachfrage bewirkt. Die Preise werden mit der Zeit selbstverständlich auch steigen, womit sich die Ausländer womöglich keine Ferien mehr in der Schweiz leisten können und wir auch keinen Geldfluss aus dem Ausland haben.

 

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Aussergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten

post by : rahel.stampfli



Übernachten im M-Budget Hotelzimmer:

Das M-Budget Hotelzimmer befindet sich im 4 Sterne Hotel des Säntisparks in Abtwil bei St. Gallen. Dieses Hotelzimmer ist das erste seiner Art. Ziel des Hotels war es ein günstiges und kultiges Zimmer zu kreieren. Das gesamte Interieur und die Produkte tragen das M-Budget Logo. Der Preis pro Nacht beträgt CHF 99.90 für ein Doppelzimmer.

Ausstattung:

  • 28m2 grosses Zimmer
  • Kingsizebett
  • Badezimmer mit Dusche oder Badewanne
  • Sitzsäcke anstelle eines Sofas
  • Minibar
  • Klimaanlage
  • Wlan
  • Safe

 

Übernachten im Fass:

In der Nähe von Bad Ragaz (Jenins) gibt es die Möglichkeit in einem grossen ausgebauten Weinfass zu übernachten. Die Fässer wurden zu einem Hotelzimmer im «Chaletstil» umgebaut. Für 222.- pro Nacht für zwei Personen erhält man das «Kompletpaket». Dazu gehört die Übernachtung, ein Apéro, eine Flasche Weisswein, Mineral, Tee und Kaffee. Zudem ist auch ein Fondue und Dessert, sowie ein grosses Frühstück im Preis inbegriffen.

Ausstattung:

  • Kingsizebett
  • Tisch
  • Bad
  • «Kompletpaket»

 

Übernachten im Flugzeug:

Das «Flugzeug-Zimmer» befindet sich in La Chapelle in der Nähe von Nancy. Pro Person und Nacht bezahlt man CHF 80.- darin inbegriffen ist lediglich das Frühstück. Bettwäsche, Schlafsack und Handtücher müssen selbst mitgebracht werden. Bei dieser Art von Übernachtung steht das Erlebnis im Zentrum nicht der Komfort. Diese Übernachtungserlebnisse gewinnen immer mehr an Beliebtheit.

Ausstattung:

  • 2 Lofts à 40m2 davon 1 wie ein Hotelzimmer buchbar.

 

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Swiss Peak Resorts

post by : simona.sauter



Was sind Swiss Peak Resorts?

Die Swiss Peak Resorts sind ein neues Ferienkonzept, das dem Schweizer Bergtourismus «mit einem fortschrittlichen Wirtschaftsmodell eine neue Dynamik verleihen» soll. Die Gäste der Swisspeak Resorts bekommen eine mobile App zur Verfügung gestellt, mit der sie ihren Aufenthalt mit einigen Klicks organisieren können. Die Buchung der Unterkunft, die Miete der Ausrüstung oder die Reservation eines lokalen Restaurants kann mit der App organisiert werden.

Ursprung

Hinter der Marke «Swisspeak Experience» steht der Mountain Resort Real Estate Fund SICAV. Philippe Lathion, ehemaliger Direktor von Télénendaz, gründete 2011 diesen Investmentfonds, der den Bau von Ferienhäusern in den Alpen finanziert. Diese werden nun vom Swisspeaks Resort mit einem Anteil an Hotelservices verwaltet. Sie strebt eine jährliche Auslastung von 50% an, in einem Walliser Hotelmarkt, der sich um 40% dreht. Vermarktet werden die Unterkünfte durch Interhome.

Vorteile

Für Roger Müller, Country Manager von Interhome Schweiz, hat dieses Resort gleich mehrere Vorteile. "Es befindet sich nur zwanzig Meter neben dem Skilift. In den Ferienwohnungen ist alles integriert. Der Gast kann einfach kommen und seinen Aufenthalt geniessen. Über eine eigene App hat er zudem die Möglichkeit, Zusatzleistungen in der Region zu buchen."

Standorte in den Schweizer Alpen (bestehend und geplant)

Das erste Resort wurde im Dezember 2017 in Vercorin eröffnet. Es zählt rund 450 Betten in Schlafsälen oder Wohnungen. Es handelt sich um Standard-Wohnungen mit 2 bis 8 Betten und einer Küche. Ausgestattet ist das Resort mit Kids Club, Gaming Room, Weinbar, Kaffee-Corner, Wellnessbereich, Sportgeschäft, Ski- und Veloräumen und einer Verkaufsfläche.

Zehn Swisspeak Resorts sollen bis 2024 in den Schweizer Alpen entstehen, in Vercorin, Zinal, Brigels, Grimentz, Morgins und Champéry. Bis heute ist ein Swiss Peak Resort eröffnet nämlich in Vercorin. Das Resort in Zinal wird in diesen Tagen teileröffnet werden. In Meiringen ist die Eröffnung für nächste Wintersaison geplant. Und das nächste Resort ist schon vorgesehen.

Endfrage

Ist das wirklich die richtige Lösung um leerstehende Betten zu kompensieren, wenn man immer neue Resorts baut?

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Wie steht es heute um TripAdvisor? Ist das Portal noch nützlich? Welche Vorteile und Nach-teile hat TripAdvisor?

post by : muriel.iseli



Wie steht es heute um TripAdvisor? Ist das Portal noch nützlich? Welche Vorteile und Nachteile hat TripAdvisor?

 

«Is TripAdvisor» still useful?». Mit dieser Schlagzeile eröffnete das News Portal für Tourismus, stuff.co.nz am 19.11.2018 einen Artikel. Darin werden auch die negativen Seiten von TrupAdvisor aufgezeigt.

 

TripAdvisor ist der König aller Bewertungsseiten bezüglich Reisen. Rund 450 Millionen Nutzer geben auf dem Portal monatlich ihre Bewertungen für Restaurants, Hotels oder Aktivitäten ab oder lesen die Kommentare. Jedermann kann auf Dem Portal eine Rezension abgeben. So gibt es mittlerweile viele Unternehmen die gegen Bezahlung positive und mit 5 Sternen bewertete Reviews für den gewünschten Betrieb schreiben. Oftmals drohen aber auch die Gäste mit einem negativen Kommentar auf der Bewertungsplattform, wenn sie nicht wie Stars auf einem roten Teppich behandelt werden. Vor allem Hotels bemühen sich, den Gästen Anreizen zu bieten dank welchen sie eine positive Bewertung auf TripAdvsior schreiben. Auch lassen sie die negativen Kommentare blockieren oder löschen sie gar. Dies führte zu grossen Diskussionen in den Medien. So kann man sich als Nutzer der Bewertungsplattform nie sicher sein, ob die hinterlassenen Reviews wahrheitsgetreu sind und der Wirklichkeit entsprachen.

 

Für den versierten Reisenden bleibt TripAdvisor trotzdem immer noch ein wertvolles Werkzeug, vor allem wenn es um die Suche eines Hotels geht.

 

 

 

 

Schlagwörter:TripAdvisor, Hotelbewertungen, Restaurantbewertungen, Reisen, Vorteile, Nachteile

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RELAX WE POST

post by : michelle.mulbrech



Seit anfangs November bis zum 2. Dezember 2018 gibt es Instagram Sitter, welche man optional kostenlos zu seiner Übernachtung im Ibis Hotel dazu buchen kann. Die Instagram-Sitter bekommen Zugriff auf die Login Daten des Instagram Accounts des Hotelgasts und können darauf Stories oder Fotos und Videos posten. Dabei müssen die Beiträge jedoch als "Takeover" markiert werden. Die Idee dieser "RELAX WE POST" Kampagne kommt daher, dass immer mehr Millennials unter Stress und Ablenkung durch die digitale Welt leiden. Durch das Abnehmen des Posten auf Instagram kommt es also zur wohlverdienten Entspannung in den Ferien. Erfahrene Influencer kümmern sich dabei um das Instagram Profil des Hotelgasts. Unter anderem Influencer wie Pascal Erb (23'800 Follower) und Cristina Gheiceanu (144'000 Follower) verbreiten ihr Instagram Know-How auf dem Feed des Hotelgasts. Eine Nacht in dem Ibis Budget kostet dabei mindestens CHF 90, inklusive Frühstück. In dem teureren Ibis Styles kostet eine Nacht dabei CHF 150. Es gibt 25 Ibis Hotels in der Schweiz und in Zürich und Genf wird "RELAX WE POST" momentan getestet.

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Übernachtung in einer Kapsel

post by : anna.gosteli



Kapselhotels sind insbesondere in Japan bereits eine sehr verbreitete Hotelform, die aus dem Bedürfnis nach einer günstigen Unterkunft in Städten mit grossem Platzmangel entstand. Jede einzelne „Kapsel“ lässt sich schliessen – so hat man sein eigenes kleines Zimmer. Der grosszügig gestaltete Innenraum bietet Highspeed Internet, Stromanschlüsse, Safe, Lüftung und weitere Annehmlichkeiten.

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Luxustourismus

post by : leila.boudra



Definition Luxusreisen

Der Luxustourismus bildet eine Form des Individualtoursmus, der in der Vergangenheit nur von einer sehr kleinen Zielgruppe genutzt wurde, sich jedoch immer grössere Beliebtheit erfreut und in den nächsten Jahren weiters Wachstum zu erwarten hat.

Luxushotels

Ob in der Schweiz, Frankreich oder Deutschland, Ultra Luxus Ferien in riesigen 5 Sterne Luxus Hotels oder gar in eignen Luxus Villen und Luxus Chalets sind immer gefragter. Heute 2016 wurden wir mit einem Boom bezüglich Buchungen von Luxusunterkünften konfrontiert. Das Kundensegment bei welchem Kunden bereit sind mehr als 50000.- pro Woche auszugeben unteranderem für den Aufenthalt in luxuriösen 5 Sterne Hotels wächst stetig. In der Schweiz profitieren Ski und Wintersport Touristengebiete wie Zermatt, Gstaad und Verbier von der steigenden Zahlungsbereitschaft ihrer Touristen. Europaweit steht für die Wintersaison die Skisportstation Courchevel mit Touristen aus dem Ultra Luxussegment ganz oben an der Spitze. Ein Ort in den französischen Alpen welcher das russische Klientel anzieht wie ein Magnet. Kein anderes Skigebiet in Europa hat mehr 5 Sterne Luxus Residenzen zu bieten als Courchevel.

In den letzten Jahren gab es eine Veränderung bezüglich der Definition von LuxusLaut Stephan Braun CO des Veranstalters des Windrose Finest Travel ging aus dem Wort Luxus früher die Begriffe Pracht und Prunk hervor. (Das einzige was von dem Schlagwort Luxus erwartet wurde war Prunk und Pracht sagt Stephan Braun, Geschäftsführer des Veranstalters Windrose Finest Travel.) Die Ansprüche der Hotelgäste von heute jedoch verändern sich zunehmend. Wer heute ein Luxushotel sucht muss seine genauen Vorstellungen klar kommunizieren. Luxus wird anders definiert als früher.«Bei Airtours, der Topmarke der Tui, beobachtet man den Trend weg von großen, oft international standardisierten Luxushotels hin zu kleineren und individuell gestalteten Häusern und Resorts. Ruhe, Naturnähe und Nachhaltigkeit sind bei Gästen gefragt.

Beliebtesten Trends bei Luxusreisen

1. Unvergessliche authentische Erlebnisse: Menschen möchten zu speziellen Orten reisen. So umfasst heute ein Urlaub in Indien Übernachtungen in früheren Königspalästen und abgelegenen Hütten in Nationalparks, eine Safari auf dem Rücken eines Elefanten oder private Kreuzfahrten zu Palästen vor den Toren von Mumbai. Oder man reist mit dem Privatjet um die Welt. Es gibt Millionäre, die ihr eigenes Flugzeug besitzen, andere mieten eine Maschine für einen Monat und fliegen die schönsten Destinationen des Planeten an.

2. Magische «Pop-up-Erlebnisse»: Das Phänomen «Heute hier, morgen dort» habe sich auf Hotels und Urlaubsdomizile ausgeweitet. Luxusweltenbummler machen sich auf die Suche nach «Pop-up-Restaurants und -Hotels». So könne man zum Beispiel Zimmer in «Yoga-Ashrams» in Italien, Mexiko und Bali mieten, die nur für zwei Monate buchbar sind.

3. Mehr-Generationen-Urlaub: Ältere Reisende mit Zeit und Geld nehmen immer häufiger ihre erwachsenen Kinder und Enkel mit in den Urlaub. Das ist gleichzeitig ein gutes Geschäft für Reiseveranstalter. Erste Wahl beim Mehrgenerationen-Urlaub: Kreuzfahrten.

4. Kreuzfahrten/gemietete Jachten: Sowohl Fluss- als auch Ozean-Kreuzfahrten erleben einen grossen Aufschwung. Insbesondere Fluss-Kreuzfahrten sind eher teurer und exklusiver, da die auf Flüssen verwendeten Schiffe Platz für weniger als 200 Passagiere bieten. Oder man erholt sich lieber auf einer gemieteten Jacht und steuert einsame Buchten oder unberührte Dörfer an.

5. Übernachten in Privatresidenzen: Ferien in Privatunterkünften und -villen statt in 5-Sterne-Hotels werden immer beliebter, da eine steigende Anzahl von Luxusreisenden so leben möchte, wie die (wohlhabenden) Einheimischen. Sogar die Website Airbnb.com hat sich von einer Couch-Surfing-Website zu einer Plattform entwickelt, auf der Reisende schöne Wohnungen, Privatzimmer oder Baumhäuser und sogar vor Anker liegende Boote online buchen können.

6. Urlaubsziele aus den Medien: Reisen zu Urlaubszielen, die in den Medien Schlagzeilen generieren, ist ebenso ein wichtiger Trend. Bestes Beispiel Brasilen. Dort fand 2014 die Fussballweltmeisterschaft statt, zwei Jahre später die Olympischen Sommerspiele. Aber auch Neuseeland ist wegen der Herr-der-Ringe-Trilogie ein Anziehungspunkt für Urlauber.

7. Chinesische Touristen und Luxuswaren: Eine Kategorie von Luxusreisenden darf schliesslich nicht ausser Acht gelassen werden: die Chinesen. Steigendes Einkommen, eine Lockerung der Reisebestimmungen und eine Aufwertung der Währung haben zu einer Zunahme der chinesischen Tourismusausgaben auf Rekordstände geführt. Und der Chinese kombiniere seine Reisen gerne mit Einkaufen. 

Onlineseiten und Luxus

Alle Menschen die sich im Internet bewegen, haben bestimmt auch schon mal eine Reise online gebucht oder Hotelpreise verglichen. Man könnte sagen, dass man Onlinebuchungsseiten, wie Booking.com, ebookers oder TUI nicht mehr wegdenken könnte. So werden auch viele Luxusangebote für Hotels, Flüge, Züge und Wohnungen angeboten. Denn welche Hotels oder andere Reisebranchen haben gerne freie Zimmer oder Plätze? Durch Angebote können sie die Hotels füllen und machen Werbung ausserhalb der Luxuskunden. Neben diesen Onlinebuchungsseiten für alle Preisklassen gibt es spezialisierte Seiten für Luxusangebote. Hier zählen Secret Escape, Airtours oder Praivit dazu. Sie bieten ausschliesslich exklusive Hotels, Tours und Flüge an und legen grossen Wert darauf, dass ihre Kunden nur das Beste vom Besten erhalten. Der Wunsch nach Luxus kommt immer mehr auf und so werden in Zukunft auch die Luxusanbieter im Internet zunehmen.

Schlussfolgerung

Luxusreisen verbinden exklusive und einzigartige Erlebnisse mit personalisierten Dienstleistungen.

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Chatbots

post by : joel.schopfer



Chatbots werden heutzutage immer mehr von Unternehmen jeglicher Art verwendet. Früher waren es hauptsächlich die grossen Unternehmen, heute benutzen es aber auch viele kleinere.

 

Ein Chatbot ist im Prinzip wie ein Roboter, mit dem man über einen Chat kommuniziert. Er ist wie ein Mitarbeiter des Kundendiensts. Es handelt sich um ein textbasiertes Dialogsystem, also eine Form von künstlicher Intelligenz mit einer sehr komplexen Programmierung. Früher waren die Chatbots meist nur textbasiert, heute verstehen sie sogar die Sprache und können mit dir reden. Also wenn jemand eine Frage stellt, zerlegt das Programm die eingegebene Frage zuerst in Einzelteile und verarbeitet diese dann nach vorgefertigten Regeln. Dabei gibt es grosse Unterschiede. Man kann sagen, je höher die dahinterliegende Datenbank ist, desto mehr und genauer kann ein Chatbot Antwort geben. Zum Beispiel, wenn man Siri fragt: Regnet es morgen, öffnet sie das Wetterapp und gibt dir Antwort. Wenn man jedoch fragt: Brauche ich einen Knirps morgen, kann sie nicht antworten, weil das Wort Knirps nicht in Verbindung mit dem Wetter steht.

 

Vorteile

·       Braucht keine Mitarbeiterkapazitäten

·       Ist schneller

·       24/7

·       Unkomplizierter

 

Nachteile

·       Nimmt Arbeitsplätze

·       Ist von Technik abhängig

·       Funktioniert nicht mit jedem Begriff/mit jeder Frage

 

Kleinere Betriebe können die Chatbots nutzen, indem sie auf das kostenfreie oder günstige Angebot von Facebook oder WhatsApp setzen.

 

Viele Fluggesellschaften verwenden Chatbots bereits. Passend hierzu ein Beispiel der Icelandair: https://www.youtube.com/watch?v=4yM-znDSJhg 

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Airbnb vs. Hotels

post by : svenja.pfister



Die traditionelle Hotellerie fühlt sich je länger je mehr bedroht vom schnell wachsenden Phänomen Airbnb.

Als das zweiterfolgreichste Startup weltweit, ist Airbnb in beinahe 200 Länder in mittlerweile ca. 65'000 Städten vertreten und weist eine gesamte Gästezahl von über 200 Millionen auf. Dieser Erfolg basiert auf folgenden Faktoren: Personalisierung der Dienstleistung, Benutzererfahrung, Gemeinschaft und Authentizität.

Im Durchschnitt kostet eine Übernachtung in einem Airbnb weniger als in einem Hotel. Jedoch geben viele der Airbnb Gäste zu, das Geld das sie für die Übernachtung gespart haben, für etwas anderes während ihrem Aufenthalt ausgeben.

In der Schweiz machen die Logiernächte im Bereich Airbnb im Jahr 2016 im Vergleich zu den Hotellogiernächten im Jahr 2015 nur einen geringen Anteil von 5.4% aus. Die Tendenz hier ist aber steigend.

Airbnb ist für die traditionelle Hotellerie vorallem eine Konkurrenz, weil es sich vor allem in den städtisch geprägten Regionen schnell entwickelt und auch sehr trendy ist. Die starke Entwicklung im Bereich der Sharing Economy und die neuen digitalen und personalisierten Marketingansätze im Tourismus, welche die Geschäftsmodelle im Tourismus immer stärker verändern, stehen hier seit einiger Zeit im Mittelpunkt.

Um gegen diese wachsende Konkurrenz Airbnb anzukämpfen, folgen viele traditionelle Hotelbetriebe dem Motto "If you cannot beat them, join them". Im Jahr 2016 waren bereits 75 Hotels auf Airbnb aktiv und managen total 114 Objekte.

Wir sind gespannt, wie sich das weiterentwickelt.

 

 

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